Coronakrise und die betriebliche Altersvorsorge (bAV)
Coronakrise und die betriebliche Altersvorsorge (bAV)

Warum eine betriebliche Altersvorsorge allein nicht das Allheil-Mittel ist

Momentane Situation

Derzeit geht ja wieder einmal ein Ungetüm um. Corona selber stinkt vielen nach Betrug bzw. einer viel zu überzogenen Einschränkung der Grundrechte. Die Staaten indes haben nichts Besseres zu tun als Geld zu drucken als gäbe es kein Morgen. Schließlich ist ja Corona!

Meine persönliche Meinung dazu ist -wie jeder weiß -, dass Geld drucken noch keinen Staat auf Dauer gerettet hat. Modern Money Theory (MMT) in allen Ehren, aber ich bin Kaufmann und glaube nicht an Hexerei. Als Kaufmann weiß man, dass man irgendwann alles bezahlen muss. Und sei es am Ende über mangelndes Wohlstandswachstum, die Entwertung des Geldes oder einfach steigende Steuern.

bAV als Druckmittel?

Interessant indes ist die Tatsache, dass in diesem Zusammenhang kaum die Bedeutung der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) als Druckmittel seitens der Wirtschaft diskutiert wird. Dabei meine ich weniger die bAV in Ihrer Ausprägung zur Alterssicherung als vielmehr in der Außenwirkung.

Während Soloselbständige und Kleinunternehmer bei allen Corona-basierten Rettungsaktionen quasi hängen gelassen werden, können Großunternehmen wie z.B. die Lufthansa oder Thyssen Krupp irgendwie immer gerettet werden.

Pensionsverpflichtungen der Unternehmen

Vielleicht, aber nur vielleicht, ist dies der Tatsache geschuldet, dass all diese Unternehmen Pensionsverpflichtungen an Ihre Mitarbeiter in Höhe von etlichen Milliarden bilanziert haben. Soll heißen, dem deutschen Michels Geld hängt unmittelbar am Tropf dieser großen Unternehmen. Gehen diese Pleite, bleibt nur der Auffangkorb in Form des Pensions-Sicherungs-Vereins (PSV), dessen Beitrag dann wohl explodieren würde. Die Folgeeffekte wären wiederum fatal. Denn plötzlich müssten Mittelständler ebenfalls massive Mehrbelastungen in Kauf nehmen, da Sie gleichsam Beiträge an den Verein entrichten, zumindest dann, wenn Sie einen entsprechenden Durchführungsweg der betrieblichen Altersvorsorge in der Firma installiert haben.

Rettung der Großunternehmen

Die politische Außenwirkung ist es dann vermutlich auch, die eine Rettung jedes Unternehmens mit solch gigantischen Pensionszusagen zu mehr als 95% wahrscheinlich macht.

Dürfte der Rückhalt in der Bevölkerung doch eher gering sein, wenn neben dem Verlust von Arbeitsplätzen noch eine Diskussion über Finanzierbarkeit der Alterssicherung entbrennen sollte.

Diversifikation

Kurzum: Ich sehe weitere Unternehmen unter den Lasten zusammenbrechen. Mal sehen was noch gedruckt werden kann, oder welche wirren Ideen zur bilanziellen Bewertung sich die Politik noch ausdenkt. Gleichzeitig dürfte so gut wie jedes dieser großen Unternehmen gerettet werden.

Die betriebliche Altersvorsorge ist und bleibt eine super Sache, aber sie darf - wie durch uns schon oft propagiert- nicht das einzige Standbein sein. Eine Diversifikation in weitere Sachwerte, darunter Aktien, physische Edelmetalle, Anlagebeton etc., wie auch eine sich stützende Familie bleiben auch in Zukunft wohl der richtige Ansatz. Dann kann man auch dieses Thema einfach aussitzen.

Euer Manuel

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