Für Steuerberater
Für Steuerberater

Versicherungslösungen in Zeiten von Corona

Anforderungen an Steuerberater in Zeiten von Corona

Auch an den Steuerberater werden während der Coronakrise besondere Ansprüche gestellt.

Häufig betreffen diese das Thema Kurzarbeitergeld bzw. Entschädigungen nach dem Infektionsschutzgesetz. Zu diesen Themen werden nun gehäuft Beratungen von Mandanten angefragt. Gern informieren wir Sie, inwiefern diese durch die Berufshaftpflicht versichert sind.

Kurzarbeitergeld & Entschädigungen nach dem Infektionsschutzgesetz

In Zeiten der Coronakrise suchen viele Unternehmer den Rat Ihres Steuerberaters, da die Mitarbeiter häufig in die Kurzarbeit geschickt werden müssen. Außerdem wird aufgrund infektionsschutzrechtlicher Gründe für viele Unternehmen ein Tätigkeitsverbot oder eine Quarantäne angeordnet. In beiden Fällen besteht Beratungsbedarf durch den Steuerberater des Vertrauens.

Beratung zu und Beantragung von Kurzarbeitergeld

Bei Meldungen zum Kurzarbeitergeld handelt es sich um rechtliche Prüfungen, die zulässig sind nach § 33 StBerG i.V.m § 5 RDG, wenn es sich dabei um eine Nebenleistung zur Hauptleistung handelt. Demnach sind Medungen zum Kurzarbeitergeld  gemäß Teil 3 B II Nr. 4 der AVB WSR VH558:08 bzw. FBVH0001:01 versichert. 

Der Schwerpunkt des Kurzarbeitergeld-Verfahrens liegt regelmäßig auf dem Errechnen der konkreten Ansprüche der Arbeitnehmer anhand der Lohnunterlagen durch den Arbeitgeber bzw. der Stelle, auf die er, hier in Person eines Steuerberaters, die Lohnbuchführung zulässig übertragen hat. Bei der Errechnung der Ansprüche mit entsprechender Meldung handelt es sich um eine reine Rechtsanwendung, die als zulässig eingestuft wird. 

Beratungen zum Kurzarbeitergelt sind, soweit Sie als Rechtsberatung durchgeführt werden, nur in dem Umfang zulässig und versichert, wie sie von § 5 RDG gedeckt sind. Unter Umständen liegt hier eine nicht eindeutig geklärte Zone vor. Soweit die Grenzen der erlaubten Nebenleistung nicht bewusst überschritten werden, bleibt der Versicherungsschutz erhalten. Versicherungsschutz gilt ebenfalls, soweit die Beratung im Zusammenhang mit dem Kurzarbeitergeld als Wirtschftsberatung durchgeführt wird.

Beratung zu und Beantragung von Entschädigungen nach § 56 Infektionsschutzgesetz

Aus infektionsschutzrechtlichen Gründen wird vielen Unternehmen ein Tätigkeitsverbot ausgesprochen. Auch eine Quarantäne für das gesamte Unternehmen ist denkbar. Für Verdienstausfälle, die ohne Krankheit entstanden sind, kann auf Antrag eine Entschädigung nach §§ 56 ff. IfSG erhalten werden. Als Voraussetzung hierfür muss das Gesundheitsamt das Tätigkeitsverbot oder die Quarantäne ausgesprochen haben. Die Höhe der Entschädigung bemisst sich hierbei nach dem Verdienstausfall.

Für Beratungen, die der Steuerberater zu diesem Thema durchführt, oder Anträge, die er für seine Mandanten stellt, gelten gleiche Bedingungen bezüglich des Versicherungsschutzes wie sie oben beschrieben wurden. Anspruchsberechnungen und Antragstellungen werden als reine Rechtsanwendung als zulässig eingestuft, sodass Versicherungsschutz besteht.

Spezial-Hotline für ROLAND-Gewerbekunden

Haben Sie rechtliche Fragen zu Corona? Extra dafür hat ROLAND eine eigene Spezial-Hotline eingerichtet, an die Sie sich bei Fragen wenden können. Die Hotline ist erreichbar von Montag bis Donnerstag von 8 bis 20 Uhr und Freitag von 8 bis 18 Uhr.

Unter der Nummer 0221 - 8277 510 bekommen ROLAND-Gewerbekunden eine erste telefonische Rechtsberatung.

Ihre Ansprechpartner

HDI Hauptvertretung

RM Risk Management GmbH&Co.KG

Robert-Bosch-Str. 5
48153 Münster

Heute: Geschlossen

Montag: 08:30-17:00 Uhr
Dienstag: 08:30-17:00 Uhr
Mittwoch: 08:30-17:00 Uhr
Donnerstag: 08:30-17:00 Uhr
Freitag: 08:30-17:00 Uhr
Samstag: Geschlossen
nach Vereinbarung

HDI Hauptvertretung

RM Risk Management GmbH&Co.KG

Münsterstraße 11
48431 Rheine

Termin nach Vereinbarung